Was wird bei einer Burststraffung gemacht?

Die weibliche Brust verändert im Laufe der Zeit nicht nur ihre Form und Beschaffenheit. Sie verliert zudem an Elastizität und Straffheit. Das Dekolleté flacht ab und die Brustdrüse sackt nach unten. Darauf haben das Alter, Schwangerschaften, Gewichtsverlust und die individuellen genetischen Voraussetzungen Einfluss.

Bei einer Bruststraffung wird die Brustwarze gelöst und zusammen mit der Brustdrüse in ihre ursprüngliche Position gesetzt. Die überschüssige Haut wird entfernt, so dass die Brust ihre attraktive Form wiedererlangt. Aus dem überschüssigen Haut-Unterhautgewebe kann zusätzlich eine innere Aufhängung (auch innerer BH genannt) gebildet werden, die der neu geformten Brust langfristig Stabilität verleiht. Oft wird die Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert.

Eine eingelegte Drainage kann meistens am ersten oder zweiten Tag entfernt werden. Die Fäden lösen sich von selbst auf und müssen nicht gezogen werden. Die Narben können am Rand des Brustwarzenhofes oder I-, L- bzw. T-förmig verlaufen. Je nach Befund dauert der Eingriff zwei bis vier Stunden. Anschließend sollte für etwa sechs Wochen ein spezieller Stütz-BH getragen werden. Dieser formt die neue Brust, trägt zu einer besseren Wundheilung bei und vermittelt so ein Gefühl der Sicherheit.

Es gibt verschiedene Methoden der Bruststraffung. Je nach den individuellen Voraussetzungen wählen wir gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Methode aus. 

Behandlungsdauer: ca. 2-4 Stunden
Betäubung: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1-2 Übernachtungen
Ausfallzeit: ca. 7 Tage
Verzicht auf Sport: 6 Wochen